Gemeinden des Naturpark’s Tiroler Lech

 

  • Steeg – Steeg ist der erste Ort im Tiroler Lechtal. Die Gemeinde besteht aus mehreren Dörfern und Weilern, wie Walchen, Hägerau, Ebene, Dickenau, Steeg, Hinterellenbogen, Prenten und das am Ende der Lech-Schlucht gelegene Lechleiten und Gehren (gehören schon zur Diözese Feldkirch), wo die Straße weiter in die Vorarlberger Gemeinde Warth führt. Von Warth führt die Straße über den Hochtannbergpass weiter in den Bregenzerwald. Von Steeg zweigt südlich die Straße nach Kaisers ab.

  • Holzgau – Das Haufendorf Holzgau liegt im Lechtal auf dem Schwemmkegel des Höhenbachs. Das Gemeindegebiet erstreckt sich bis zum Hauptkamm der Allgäuer Alpen mit dem (Krottenkopf) 2656 m ü. A. als höchstem Punkt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1315 als Holzge, später Holzgaw, was holz- bzw. waldreiche Au bedeutet. 1401 wurde er zur Pfarre erhoben. Die reich verzierten Fassaden der Häuser, wovon einige in den letzten Jahrzehnten renoviert wurden, zeugen von den Handelsbeziehungen der Bewohner in den vergangenen Jahrhunderten. Ein Heimatmuseum gibt Einblick in das Leben der früheren Generationen im oberen Lechtal. In Holzgau ist auch eine spektakuläre 200 Meter lange und 105 Meter Hohe Hängebrücke über das Höhenbachtal.

  • Bach – Der Ort ist Ausgangspunkt für viele Bergwanderungen (z. B. in das Madautal, das Sulztal und über einen Lift zur 2226 m hohen Jöchelspitze). Im Sommer kann man von Bach zahlreiche Almen und Hütten bewandern (z. B. Madau, Sulzlalm, Baumgartalm, Sonnalm, Frederic-Simmshütte, Memminger Hütte, Ansbacher Hütte, Württemberger Haus).

  • Elbigenalp – (Lechtalerisch auch „Duarf“ genannt) (Lechtalerisch auch „Duarf“ genannt)Die Gemeinde liegt ungefähr in der Mitte des Lechtals. Das Gemeindegebiet ist gebildet durch verschiedene Dörfer, und zwar Köglen, Elbigenalp, Untergiblen, Obergrünau, Untergrünau und Obergiblen.

  • Häselgehr -Häselgehr liegt im oberen Lechtal und setzt sich aus mehreren lose besiedelten Weilern zusammen. Der Ort wurde 1358 als Hesligeren („haselbewachsener Gehren“ – keilförmige Flurform) erstmals urkundlich erwähnt. Der bis zum Kamm mit Bergmähdern bewirtschaftete Heuberg bei Häselgehr war in der Vergangenheit oft Anlass zu Lawinenkatastrophen, weshalb die Gemeinde heute durch eine der größten Lawinenverbauungen Mitteleuropas geschützt ist. In Häselgehr zweigt die Straße zum sieben Kilometer entfernten Gramais, der kleinsten Gemeinde Österreichs, ab. Ortsteile von Häselgehr sind Ober- und Untergrießau, Ort, Schönau, Ober- und Unterhäselgehr, Unterhöf, Ebele, Luxnach, Alach, Rauchwand, Häternach und Gutschau

  • Elmen – Der Ort wurde 1312 erstmals urkundlich als Elmenoe, Ellmo, Elbnau (Au mit Ulmen) erwähnt.

    Elmen ist durch eine Umfahrungsstraße vom Durchzugsverkehr befreit. Ein beliebtes Ausflugsziel ist die oberhalb gelegene Stablalpe. Zur Gemeinde gehört auch die Fraktion Martinau am linken Lechufer. Im Augebiet blüht Ende Mai auf einer großen Fläche der seltene Frauenschuh.

  • Stanzach – Stanzach liegt an der Einmündung des Namloser Tals in das Lechtal. 1294 wurde der Ort erstmals ursprünglich erwähnt. Zum Gemeindegebiet gehört noch das Almdorf Fallerschein, das in eine Feriensiedlung umgewandelt wurde. Weitere Ansiedlungen breiten sich auch oberhalb der Geländekante einer Lechterrasse aus. Stanzach hat etwa 120 Haushalte. Der Hausberg von Stanzach ist der Nerenkopf, der sich südlich der Ortschaft befindet. Stanzach ist in mehrere Ortsteile gegliedert. Im Südwesten beginnend: „Hinter Egg“, „Rain“, „Froschloch“, „Dorf“, „Äule“, „Darr“, „Sand“, „Rauth“ und „Blockau“.

  • Vorderhornbach – Vorderhornbach liegt auf um die 970 m ü. A. im Lechtal, am Eingang des Hornbachtals, am Schwemmkegel des Hornbachs. Der Ort liegt etwas abseits der Hauptverkehrsroute. Von Bedeutung ist die Landwirtschaft, daneben ist Vorderhornbach eine Auspendlergemeinde.

  • Hinterhornbach – Hinterhornbach liegt auf um die 1100 m ü. A. im hinteren Teil des Hornbachtals, einem Seitental des Lechtals, am Fuß des 2592 m hohen Hochvogel in den Allgäuer Alpen.

  • Forchach – Forchach wurde 1200 erstmals urkundlich als „Vorhach“ (Föhrenwald) erwähnt. Die Gemeinde lebt von Landwirtschaft, dem Tourismus und einer kleinen Industrieansiedlung.

  • Weissenbach – Der langgestreckte Ort Weißenbach liegt an der Einmündung des Tannheimer Tals in das Lechtal, am Fuß des Gaichtpasses. Dort münden der Weißenbach (vom Tannheimer Tal) und der Rotlech in den Lech.

  • LechaschauLechaschau ist mit 1988 Einwohnern bezogenauf die Einwohnerzahl die drittgrößte Gemeinde im Bezirk Reutte, Tirol (Österreich), bezogen auf die Fläche jedoch die kleinste Gemeinde im Bezirk. Auf dem Gemeindegebiet liegt der als Badegewässer genutzte Frauensee.

  • ReutteReutte ist eine Marktgemeinde mit ca. 6500 Einwohnern und Hauptort des Tiroler Bezirks Reutte. In Reuttte befinden sich die Burgruinen Ehrenberg sowie die highline 179, die längste Fußgängerhängebrücke der Welt. Das 2011 neu errichtete Schwimmbad bietet Erholung, mit einer großen Sauna-Landschaft und Blick zur Ruine Ehrenberg. Im Umfeld befinden sich verschiedene Seen, wie Urisee und Frauensee sowie der Plansee mit dem Heiterwanger See.